Da einige Workshops eine Begrenzung der Teilnehmer_innen benötigen würden wir uns freuen wenn ihr euch bei uns meldet bzw. anmeldet (Anmeldung) fals ihr an einen oder mehreren Workshops teilnehmen möchtet. Selbstverständlich könnt ihr auch einfach so vorbeikommen und schauen wie Platz ist... Video und FilmdrehworkshopWolltet ihr schon immer mal einen eigenen Kurzfilm drehen? Hinter einer Kamera stehen? Interviews machen? Euren eigenen Film im Internet sehen oder bei anderen Veranstaltungen sehen? Dann seid ihr bei diesem Workshop richtig. Ihr werden das komplette Ladyfest über mit Kameras begleiten und Filmmaterial sammeln. Gemeinsam mit einer erfahrenen Filmemacherin aus Berlin eure Ideen umsetzen und die Technik round about Filme machen kennen lernen. Es können 8 Teilnehmerinnen an dem Workshop teilnehmen und sollten die komplette Zeit während des Ladyfestes Zeit haben und bei dem Workshop dabei bleiben. Ziel ist es am Ende einen ausdrucksstarken Kurzfilm über das Ladyfest in Rostock zu erhalten. Das wird der erste Ladyfestfilm der Bundesrepublik werden. Also wenn ihr Teil haben wollt an dem ersten Film über ein Ladyfest, dann meldet euch schnell bei uns. Textmanufaktur: Schreib Geschichte(n) Worte, Sätze, Ideen: Vor dem Schwarz-auf-Weiß steht immer das Weiß - und oft die Angst davor. Dieser Workshop soll helfen, eure Schreiblust und -wut zu entdecken und Mut machen, sich dem weißen Papier zu stellen. In zufälligen Begegnungen, Alltäglichem, in deinen Gedanken liegt der Stoff für deine eigene Geschichte. In der Gruppe machen wir uns auf die Spur und entdecken die Poesie deines Alltags. In gemeinsamen Schreibspielen, inspiriert von der Gruppe, entstehen dann plötzlich wie von selbst deine (ersten) Texte, die du natürlich gern vor deinem (ersten) Publikum auf der Open-Stage testen kannst. Finde deine eigene Sprache – entdecke die Autorin in dir! Eventorga oder: Do It Yourself! Ganz im Sinne des DIY-Gedankens des Ladyfestes wollen wir helfen, eure Ideen selbst zu realisieren. Denn hier gilt wirklich: NO risk – no fun...und dazu noch ein wenig Planung. Wir schauen uns praktische Beispiele an, die gezeigt haben, dass es möglich ist, die eigene Idee auch mit geringen Mitteln wahr zu machen – ob eigene Party, Festival bis zum möglichen Ziel einer Vereinsgründung. Doch was gehört dazu – woran muss ich denken...Wir geben einen Einblick in Kreativitätstechniken zur Ideensammlung und Musterunterbrechung sowie Tips zur eigenen Organisation (Einblicke in PR/ÖA, Fördermöglichkeiten, Text/Bild, Infoadressen etc.) und du deine Idee (kein Muss), an der wir auch gern gemeinsam basteln können. stadtspezifische kommunikationsguerilla drift//deriva//derivé eine militante untersuchung von lebensentwürfen, die wir als queer/feministisch betrachten: zunächst: seltsam/sonderbar gegenüber weißen, gesunden, schönen, heterosexuellen, monogamen, normierungen ? nach ideen//techniken der situationistischen internationalen: die Experimentierenden ziehen ohne bestimmten Kurs durch die Stadt und lassen sich Konversationen, Interaktionen und urbane Mikrovorkommnisse als Leitfaden dienen. die stadt als ort um kollektiv auf spurensuche zu gehen, konkrete alltagspraxen auszutauschen, die trennung der sphären von kunst, politik und alltag aufzuheben...die stadt als ort der (de)regulierten körper: schaufenster, fitness- und sonnenstudios, cafés. schnipsel sammeln, audio-foto-filmaufnahmen, interviews. viel spass mit uns. Boxen Das Amateur- bzw. Olympische Boxen ist eine der ältesten und traditionsreichsten Sportarten überhaupt, bei der es in erster Linie auf Rhythmusgefühl, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination und vor allem Kondition ankommt. Anders als im Profiboxen sollen Verletzungen vermieden, K.O.’s verhindert werden. Punkte erlangt nur, wer im Kampf Technik und Taktik beherrscht, also stilvoll und fair sein „Köpfchen“ einzusetzen vermag. Einen aktiven und garantiert völlig schmerzlosen Einblick in diese alte Schule höchster Kampfkunst, welche sich hierzulande im Frauenbereich noch immer in den Kinderschuhen befindet, will ich allen interessierten Frauen und Mädchen gewähren. Für Muskelkater wird allerdings keine Haftung übernommen! (Bitte mitbringen: Sportklamotten und falls vorhanden, Boxhandschuhe, Boxbandagen, Springseil.) Sinn und Anwendung verschlüsselter Kommunikation Workshop wird durchgeführt von zwei Frauen von Sense.Lab e.V. (http://senselab.org/) Teilnehmer_innen Anzahl ist nicht begrenzt Sense.Lab ist ein gemeinnütziger Verein, der der Gesellschaft progessive Alternativen anbietet und ihre konkrete Umsetzung fördert. Dazu werden verschiedene Methoden genutzt, die von wissenschaftlicher Erarbeitung und Analyse über Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit bis zur Herstellung von direkt nutzbaren Werkzeugen und Methoden und deren Vermittlung reichen. Inhalte: Mit Hilfe von Methoden wird die Funktionsweise des Internets erklärt und die Möglichkeiten der Überwachung und den Schutz davor aufgezeigt. Technisch basierte Kommunikation nimmt enormen Stellenwert in der heutigen Kommunikation ein. Es gibt eine Selbstverständlichkeit von Internetnutzung, Handy, Chat, SMS, Mail, Aufbau und Nutzen des sogenannten Web 2.0 Gerade weil die Kommunikation technisch abläuft, ergeben sich neue Möglichkeiten der Überwachung und Kontrolle. In dem Workshop soll das Bewusstsein für Überwachung geschaffen werden. Durch wen wird überwacht und mit welchem Ziel? Welche Folgen hat Überwachung? Individuell und gesellschaftlich: Wie können Menschen sich vor Überwachung schützen? Am Beispiel verschlüsselter Mailkommunikation wird die technische Lösung zum Schutz vor Überwachung verdeutlicht. Im Workshop wird die Crypto-CD vorgestellt (http://cryptocd.org/), die eine Schritt für Schritt-Anleitung zum verschlüsselten E-Mail schreiben enthält. Geschlechterkonstruktionen im Recht Die Verteidigung der Geschlechterordnung: Das Transsexuellengesetz Friederike Boll Seitdem das Transsexuellengesetz 1980 als "Leidenslinderung für Identitätsgestörte" erlassen wurde hat es sich nahezu nicht verändert. Es sieht noch immer ein pathologisiertes Gerichtsverfahren, Zwangssterilisationen, Scheidungszwang und "geschlechtsanpassende" Operationen vor. Das Bundesverfassungsgericht hat das Gesetz mehrfach in Teilen für verfassungswidrig erklärt und zuletzt angemahnt, dass der Zugang zum Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung nicht so stark von der Aufgabe anderer Grundrechte abhängen darf. Nach Jahren der Blockade plant die Bundesregierung nun im diskursiven Schutz der Wirtschaftskrise eine Minimalreform. Queere Stimmen sind in der Debatte darum bisher kaum zu hören gewesen - Anlass genug für einen Workshop, der juristisches Wissen für geschlechterpolitische Aktivitäten anbietet und Raum für Diskussionen schafft. Der Workshop stellt das Transsexuellengesetz, die letzte Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts und queere Kritikpunkte daran vor. Der Schwerpunkt liegt auf der strategische Debatte, wie im Recht binäre Geschlechterlogiken überwunden werden können. Daher werden wir uns verstärkt mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht und dem "Recht auf sexuelle Selbstbestimmung" beschäftigen, die wichtige diskursive Schlachtfeldern darstellen. Für Leutz, die etwas mehr dazu lesen wollen, findet sich unten ein Artikel von mir, der in abgewandelter Form in der Mai-Ausgabe in den "Blätter für deutsche und internationale Politik" erschienen ist. Sehr empfehlenswert ist (nicht nur) in dem Kontext auch von quaestio der Sammelband "Queering Demokratie – sexuelle Politiken" 2000 im quer-Verlag, Berlin erschienen. Zu mir: Ich studiere Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main mit den Schwerpunkten Rechtstheorie, Geschlechterverhältnisse im Recht und Demokratietheorie. Außerdem bin ich bei dem radikaldemokratischen, emanzipatorischen und parteinunabhängigen Jugendverband JungdemokratInnen/ Junge Linke aktiv. Film Abortion Democracy mit anschließendem Vortrag von Sarah Diehl über die manipulativen Hilfsangebote und Anti-Abtreibungs-Propaganda von Abtreibungsgegnern im Internet Sarah Diehl, geboren 1978, ist Dokumentarfilmerin und Autorin (ihr Buch „Brüste kriegen“ wurde 2004 im Verbrecher Verlag veröffentlicht). Sie hat in Eigenregie den Film „Abortion Democracy: Poland/South Africa“ (Abtreibungsrechte in Polen und Südafrika) gedreht. Ein Film, der sich einerseits an das Personal in Krankenhäusern wendet, „denn nur wenn diese Menschen Abtreibung als Menschen- und Frauenrecht wahrnehmen, werden Frauen auch Zugang zu einer sicheren Versorgung haben“. Daneben will sie die Politik erreichen, deutschlandweit sowie auf EU-Ebene und bei der UNO, damit die Perspektive der betroffenen Frauen gesehen wird und nicht nur auf einer rein theoretischen Ebene über Schwangerschaftsabbruch spekuliert wird, fern von den einzelnen Schicksalen. electricdress & do it herself Lounge Frauen, die Turntables, Mischpulte und Soundanlagen bedienen sind durch anerlernte Rollenbilder vor dem Hintergrund einer patriarchalen Gesellschaftsstruktur noch immer mehr Ausnahme als Regel. electricdress will im technischen Bereich Frauen den Zugang erleichtern und eine Plattform für Austausch und Vernetzung bieten. Darüber hinaus geht es um eine geschlechterübergreifende Diskussion emanzipativer gesellschaftlicher Entwicklung und die Infragestellung jeglicher geschlechtlicher Zuschreibungen. Konkret beim Ladyfest Rostock wird electricdress Potsdam/ Berlin gemeinsam mit dem Leipziger Projekt "do it herself" ein "work in progress Museum" entstehen lassen. Nix verstaubt, da alles von euch angefasst, ausprobiert und mitgestaltet wird! Vier Stunden Mixen mit Platten, Kassetten und Bildern, Lichteinfällen und Lichtspektren, Hörwirklichkeiten, Kuriositäten und Diskussionen. & Livesiebdruck mit dress & electric! Bringt Rohlinge, also Boxershorts und Hemden mit! Kein Plastezeugs nur good old Baumwolle! UND `life beim doitelectric: einen ankerblick auswerfen auf die vorausgegangene freitägliche queerfeministische schmetterlingssammlung der citydrifters von der 'stadtspezifischen kommunikationsguerrilla' ******************************************* Hast du noch Ideen, oder wolltest schon immer mal einen eigenen Workshop anbieten, dann nimm doch mit uns Kontak auf.
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